Vision eines Jugend- und Bildungshauses

Das heutige Jugendzentrum in seinem baulichen und räumlichen Zustand bedarf dringend einer Modernisierung. Der erste Eindruck für einen außen Stehenden ist ernüchternd. Der eingeschossige Bau ist aufgrund mehrerer Einbrüche komplett mit Gittern gesichert. Handeln tut Not.

Im Rahmen des Programms Soziale Stadt forcierte das Quartiersmanagement kontinuierlich den Vorschlag, das derzeitige Jugendzentrum konzeptionell wie baulich-räumlich neu aufzustellen.

Aktuell läuft ein durch das Quartiersmanagement, den Bürgermeister und den Fachbereich Soziale Dienste gemeinsam angestoßener Diskussionsprozess über die Zielsetzung und ein erstes Konzept, das von einer verwaltungsinternen Projektgruppe zusammen mit dem Quartiersmanager erarbeitet wurde.

Die Notwendigkeit dieses Handelns zeigt sich vor dem Hintergrund, dass immer mehr Jugendliche die Schule ohne qualifizierten Schulabschluss verlassen. Zudem haben von den Schulabgängern mit Hauptschulabschluss haben die wenigsten Aussicht auf einen Ausbildungsplatz oder eine Arbeitsstelle. Für diese Zielgruppe müssen Bildungs- und Freizeitangebote geschaffen werden. Dazu fehlt es an Raum, der den interkulturellen Ansprüchen Dietzenbachs und des Spessartviertels genügt.

In einem neuen interkulturellen Jugend- und Bildungshaus / Mehrgenerationenhaus könnten bestehende und neue, dringend erforderliche Angebote an einem Ort gebündelt werden. So könnten mit niedrigschwelligen Freizeitangeboten eine Vertrauensbasis entwickelt und Sozialkompetenz gefördert werden und im Rahmen eines interkulturellen Bildungszentrum vor allem Sprachkurse und Trainings zu  Berufsvorbereitung anboten werden.


Der Eingangsbereich des Jugendzentrums
Der Eingangsbereich des Jugendzentrums