Sanierung der Aufzüge - Normalität und Lebensqualität
Fünf bis zu 17 Stockwerke hohe Hochhäuser mit über 3.000 Bewohnerinnen und Bewohnern und das Herzstück ist nicht intakt. Kaum vorstellbar. Die Aufzüge sind Lebensadern für diese Häuser. Doch Wartezeiten von über 10 Minuten oder Treppensteigen aufgrund anfälliger oder gänzlich ausgefallener Aufzüge gehörten vor den Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen für die Menschen zum Alltag.
Die Instandsetzung der Aufzuganlagen gehörte somit zu den drängendsten Maßnahmen, die angegangen wurden. Inzwischen pumpen die Lebensadern wieder und moderne Aufzüge wurden installiert.
Nadja El Bouchdaoui
Frau Nadja El Bouchdaoui ist im Spessartviertel aufgewachsen. Die Familie ist aber vor etwa 10 Jahren dort weggezogen, weil sie vor allen Dingen das Müllproblem seinerzeit nicht mehr ausgehalten hat. Nach Aussage von Frau Bouchdaoui hat damals nichts mehr in der Wohnanlage funktioniert. Sowohl "die Briefkästen waren fast komplett zerstört, als auch die Aufzüge, auf die man ständig warten musste."
Über die früheren Wohnbedingungen berichtet Frau Bouchdaoui : "Nur in Notfällen, sag' ich mal, konnte man in dieser Wohnung bleiben." Im Rückblick auf die damaligen Missstände erzählt sie: "So wie ich das heute sehe, hat sich schon etwas verändert, vor allem die Aufzüge, die sind sauberer, ordentlicher und funktionieren. Das mit der Überwachung finde ich sehr gut."
Auch durch die Gestaltung der Außenanlagen hat sich nach Einschätzung von Frau Bouchdaoui das Gesamtbild der Wohnanlage verändert. Frau Bouchdaoui erinnert sich: "Früher also, als ich noch ein Kind war, da hatten wir überhaupt keine Spielmöglichkeiten, also hier konnte man sich überhaupt nicht frei bewegen. Jetzt sind schöne Spielmöglichkeiten für die Kinder, die heute hier leben, entstanden."
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