Sport und Bewegung
Bausteine:
- Integration und Bildungsförderung durch Sport und Bewegung
- Vernetzung von Bildungseinrichtungen, Vereinen und der Kinder- und Jugendhilfe
Leitlinien:
- Kinder, Jugendliche und Eltern aus sozial benachteiligten Familien und aus Migrantenfamilien bedürfen besonderer Förderung und Angebote.
- Bildung ist der entscheidende Faktor für erfolgreiche Integration.
- Sport ist ein wichtiger Katalysator für Integration und Bildungsförderung.
- Sport bietet die Möglichkeit persönlicher und gemeinsamer Erfolgserlebnisse, die, losgelöst von schulischen und beruflichen Wertmaßstäben helfen, das eigene Selbstvertrauen zu stärken.
- Vereine leisten einen hohen Beitrag zur Förderung der Integration und beim Erlernen des Sozialverhaltens. Das Zusammensein und gemeinsame Aktivitäten, zusammen mit Menschen aus anderen Kulturen in einer Gruppe fördern den Prozess der Integration.
- Die Vernetzung von Bildungseinrichtungen, Vereinen sowie der Kinder- und Jugendhilfe schafft die Voraussetzung für nachhaltige Erfolge in der Integrationsarbeit.
Zielsetzung:
- Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil erhalten über Projekte „Sport und Bewegung“ körperliche Fitness und Motivation, auf Gesundheit und Fitness zu achten.
- Sie werden über Projekte „Sport und Bewegung“ in die Lage versetzt, sich Regeln zu unterwerfen und in einer Gruppe regelgerecht und teamkonform Sport zu treiben.
- Sie sind in der Lage, nach Beendigung des Projekts in einem Verein weiterhin Sport zu treiben und sich dort zu integrieren.
- Die Eltern der Kinder und Jugendlichen sind über die Notwendigkeit körperlicher Fitness ihrer Kinder und über die Sportvereine und deren Angebote informiert und in der Lage, unterstützend den Weg ihrer Kinder in den Verein zu begleiten.
- Jugendliche und Erwachsene aus dem Stadtteil engagieren sich als ÜbungsleiterInnen, SchiedsrichterInnen, BetreuerInnen von Freizeitangeboten in Vereinen und Schulen.
- Bildungseinrichtungen, Sportvereine und die Kinder- und Jugendhilfe kooperieren über den Förderzeitraum hinaus in erprobten und gefestigten Strukturen.
- Sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche erwerben über das Projekt „Sport und Bewegung“ für ihre berufliche Zukunft wichtige Schlüsselqualifikationen (Teamfähigkeit, Disziplin, Durchhaltevermögen).
Zielgruppe:
- Kinder und Jugendliche aus dem Einzugsgebiet „Soziale Stadt“
- Eltern der Kinder und Jugendlichen aus dem Einzugsgebiet „Soziale Stadt“
Gesundheit und Ernährung
Bausteine:
- Modellprojekte zur Aufklärung im Bereich Ernährung und Gesundheit
- Vernetzung, Ausweitung und Übernahme der Projekte in den Regelbetrieb
Leitlinien:
- Familien, die aufgrund ihrer Herkunft oder/und ihrer sozialen Situation von Benachteiligung betroffen sind, bedürfen besonderer Förderung und Angebote.
- Bildung ist der entscheidende Faktor für erfolgreiche Integration.
- Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien sind häufig mangelhaft und/oder ungesund ernährt.
- Viele Eltern aus dem Soziale Stadt Gebiet sind nur wenig mit der körperlichen Entwicklung von Kindern und dem deutschen Gesundheitssystem vertraut.
- Unzureichende und schlechte Ernährung sind ein Bildungsnachteil aufgrund schnell nachlassender Konzentrationsfähigkeit und körperlicher Anfälligkeit.
- Ungesunde Ernährung führt bereits heute zu Krankheitserscheinungen, die bisher nur von älteren Menschen bekannt war (Diabetes, durch Übergewicht bedingte Gelenkbeschwerden, Herz-Kreislauf-Probleme).
- Neben Aufklärungsarbeit bedarf es kultursensibler und praxisorientierter Hilfestellungen in den Bereichen Gesundheit und Ernährung.
Zielsetzung:
- Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteil sowie deren Eltern (Mütter) erhalten in den Projekten Informationen und Praxiserfahrungen zu den Themen „Gesundheit und Ernährung“
- Die Eltern der Kinder und Jugendlichen sind über die Notwendigkeit der gesunden Ernährung ihrer Kinder informiert und verfügen über entsprechende theoretische und praktische Kenntnisse.
- Die Eltern (Mütter) sind in der Lage, nach Beendigung des Projekts ihre Kinder entsprechend mit gesunder Kost zu versorgen
- Die MitarbeiterInnen der an dem Projekt beteiligten Institutionen sind in der Lage, entsprechende Projekte als Regelangebot durchzuführen.
Zielgruppe:
- Kinder und Jugendliche aus dem Einzugsgebiet „Soziale Stadt“
- Eltern der Kinder und Jugendlichen aus dem Einzugsgebiet „Soziale Stadt“
- MitarbeiterInnen von den am Projekt beteiligten Institutionen
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